Vergangene Ausstellungen

2001

14.11.2001–19.01.2002

Henri Matisse

(Le Cateau-Cambrésis 1869–1954 Cimiez)

Ausgewählte Exponate aus seinem graphischen Œeuvre

und Arbeiten auf Papier

Henri Matisse, ohne Titel (Frau, die Arme verschränkend)

Henri Matisse

ohne Titel (Frau, die Arme verschränkend)

Bleistiftzeichnung 1936/39

signiert, datiert, 24,5 x 32,3 cm

[13294]


Zur Ausstellung (November 2001–Januar 2002) erschien ein Katalog mit 56 Seiten und 49 Abbildungen und einem Vorwort von Gisela Fischer zum Preis von Euro 10. Gegen einen Verrechnungsscheck über Euro 10 schicken wir Ihnen den Katalog innerhalb von Deutschland gerne zu.


Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog virtuell durchzublättern (linke Maustaste – online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.


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Henri Matisse, "Danseuse reflétée dans la glace" (Tänzerin, sich im Spiegel betrachtend)

Henri Matisse

"Danseuse reflétée dans la glace" (Tänzerin, sich im Spiegel betrachtend)

Lithographie 1927

52,3 x 36,6 cm, Abbildung 39,8 x 28 cm

Exemplar signiert, numeriert, Auflage ca. 66 Exemplare

Duthuit 490, pl. 87

[13219]

Henri Matisse, "Torse à l'aiguière" (Torso neben einer Wasserkanne)

Henri Matisse

"Torse à l'aiguière" (Torso neben einer Wasserkanne)

Lithographie 1927

49,8 x 35,2 cm, Abbildung 36,3 x 26,3 cm

Exemplar signiert, numeriert, Sammlerstempel Henri M. Petiet "H.M.P.", Auflage ca. 65 Exemplare

Duthuit 494, pl. 88

[13220]


26.09.2001–03.11.2001

Volkmar Schulz-Rumpold

(geb. 1956 in Berlin)

Arbeiten aus den letzten Jahren

Volkmar Schulz-Rumpold, "Hansei"

Volkmar Schulz-Rumpold

"Hansei"

Mischtechnik mit Collage auf Rupfen 2001

90 x 150 cm


31.10.2001–04.11.2001

Teilnahme an der ART Cologne 2001

Emil Schumacher, "Bora"

Emil Schumacher

"Bora"

Öl auf Leinwand 1961

100 x 80 cm


22.08.2001–20.09.2001

Conrad Westpfahl

(Berlin 1891–1976 Wetzhausen)

– und zwei Künstler seiner Zeit

Max Ackermann und Hubert Berke

Conrad Westpfahl, ohne Titel

Conrad Westpfahl

ohne Titel

Mischtechnik auf Papier 1971

50 x 70 cm

WVZ 1591


Zur Ausstellung wird die neue erschienene Bildmonographie "Conrad Westpfahl 1891-1976", herausgegeben von Ulrich Bischoff, vorgestellt. Gegen einen Verechnungsscheck in Höhe von DM 98 (inklusive Versandpauschale von DM 10) senden wir Ihnen die Bildmonographie innerhalb Deutschlands gerne zu.


14.07.2001–14.08.2001

"Kunst nach 1950"

Malerei und Graphik aus den Beständen

Pablo Picasso, Bloch 770, Baer 920 Bb

Pablo Picasso

"Visiteurs divins à l'Atelier"

Aquatintaradierung 18.2.1955

25,5 x 39 cm, Pr. 17,8 x 27,8 cm, Auflage ca. 23 Exemplare

Bloch 770, Baer 920 Bb


03.05.2001–23.06.2001

Antonio Saura

(Huesca 1930–1998 Cuenca)

Arbeiten auf Papier

Antonio Saura, "Crucifixion"

Antonio Saura

"Crucifixion"

Mischtechnik auf Papier 1994

31 x 41 cm, S 1006


Antonio Saura gehört wie Picasso zu denjenigen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die sich fast ausschließlich über das Thema der menschlichen Figur bildnerisch ausgedrückt haben. Dabei sind die expressive Erregtheit und die Direktheit seiner Malerei Ausdruck seines Protestes gegen eine aus den Fugen geratene und ungerechte Weltordnung. In seiner dynamischen, heftigen und fließenden, oft satirischen Malerei "rekonstruiert" Saura die Themen seiner Auseinandersetzung zu "Bild-Obsessionen". Ob er sich dabei mit Bildern namhafter Künstler, mit Photo- und Bildmaterial aus Büchern und Zeitungen oder literarischen Themen auseinandersetzt, – seine Bilder erzählen in Portraits, Kreuzigungen und Menschenmengen von der Identität des Malers, der Geschichte und ihren Figuren. Die Ausstellung umfasst viele Arbeiten aus dem sogenannten Zyklus "Autodafé": Kleine, querformatige Gemälde auf dem Inneren eines Buchrückens, die in ihrer Materialität und Farbigkeit von faszinierender Ausstrahlung sind. Die "Autodafés" werden u den Kölner Premieren zum ersten Mal in dieser Auswahl vorgestellt und stellen eine Besonderheit im malerischen Oeuvre Antonio Sauras – gerade auch für Sammler – dar.

Antonio Saura wird 1930 in Huesca/Spanien geboren und beginnt bereits 1943 als Autodidakt zu zeichnen und zu schreiben. 1953 zieht er nach Paris und wird Mitglied der Surrealisten-Gruppe. Er nimmt 1958 an der Biennale in Venedig und 1959 an der Documenta II in Kassel teil, und wird im gleichen Jahr mit Antoni Tàpies in der Galerie van de Loo in München ausgestellt.

1960 erhält er den Guggenheim Preis in New York, wo er ein Jahr darauf in der Galerie Pierre Matisse ausstellt. Neben satirischen Arbeiten auf Papier entstehen erste Radierungen und Serigraphien. Nach Retrospektiven im Stedelijk Museum von Amsterdam und der Kunsthalle Baden-Baden erhält er im Jahr 1964, zusammen mit Chillida und Soulages, den Carnegie-Preis. Ab 1967 arbeitet er im Winter in Paris und im Sommer in Cuenca/Spanien, wobei er für 10 Jahre die Malerei auf Leinwand zu Gunsten der Arbeit auf Papier aufgibt. 1975 zeigt die Galerie Maeght in Barcelona eine Retrospektive der Arbeiten auf Papier, 1977 nimmt er an der Documenta VI in Kassel teil.

1979 folgen Retrospektiven mit über 300 Arbeiten auf Papier, u.a. im Stedelijk Museum, Amsterdam, der Kunsthalle von Düsseldorf und in der Fondaçio Joan Miró in Barcelona. 1994 zeigt das Museum für Moderne Kunst in Lugano die Malerei von 1948-1990, vier Jahre später stirbt Antonio Saura in Cuenca.

Werke von Antonio Saura befinden sich u.a. im Museum of Modern Art/New York, im Centre Georges Pompidou/Paris, im Stedelijk Museum/Amsterdam, der Tate Gallery/London, in der Nationalgalerie Berlin, im Museum für 20. Jahrhundert von Wien und im Centro de Arte Reina Sofia/Madrid.


07.03.2001–25.04.2001

Max Ernst

(Brühl 1891–1976 Paris)

Malerei, Graphik und Multiples

Max Ernst, "Chéri Bibi" (Liebling Bibi)

Max Ernst

82.

"Chéri Bibi" (Liebling Bibi)

Bronze mit brauner Patinierung 1973

[15518]


Sie finden hier eine kleine Selektion der Ausstellungsexponate:

Max Ernst, aus „Oiseaux en péril" (Vögel in Gefahr)

Max Ernst, aus „Oiseaux en péril" (Vögel in Gefahr)

Max Ernst, aus „Oiseaux en péril" (Vögel in Gefahr)

Max Ernst, aus „Oiseaux en péril" (Vögel in Gefahr)

Max Ernst

aus "Oiseaux en péril" (Vögel in Gefahr)

8 Farbradierungen 1975

als Illustrationen zu Gedichten von Dorothea Tanning

noch nicht bei Spies

Max Ernst, ohne Titel bzw. "Maternité" (Mutterschaft)

Max Ernst

11.

ohne Titel bzw. "Maternité" (Mutterschaft)

Aquatintaradierung 1950, Spies/Leppien 40

[15516]

Max Ernst, ohne Titel bzw. "Maternité" (Mutterschaft)

Max Ernst

aus "Un poème dans chaque livre" (Ein Gedicht aus jedem Buch)

Farbaquatintaradierung 1956

Spies/Leppin 68 D

Max Ernst, "La petite tortue" (Die kleine Schildkröte)

Max Ernst

95.

"La petite tortue" (Die kleine Schildkröte)

Schwarzer Marmor 1967/1975

[15121]


17.01.2001–01.03.2001

Peter Tomschiczek

(geb. 1940 in Iglau)

Arbeiten aus den letzten Jahren

Peter Tomschiczek, "Obervolta"

Peter Tomschiczek

"Obervolta"

Mischtechnik auf Leinwand 1999

130 x 150 cm


Mit einer dritten Einzelausstellung des süddeutschen Malers Peter Tomschiczek begann die Galerie Boisserée ihre Ausstellungsfolge im Jahre 2001.

Der 1940 in Iglau geborene Künstler, von 1958-63 Schüler bei Prof. Itten an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, hat seit über 10 Jahren einen festen Platz im zeitgenössischen Programm der Kölner Galerie.

Im Gegensatz zur informellen Malerei zielt Tomschiczek nicht auf den Gestus als solchen ab. Sein Werk ist nicht nur ein aus der Spontaneität des Künstlers entstandenes Kraftfeld der Farben, Formen und Texturen. Seine Malerei basiert auf intensiven, persönlichen Erfahrungen und Eindrücken des Künstlers im unmittelbaren Umgang mit Natur und Landschaft. Zusätzlich sind Erinnerungen auf Reisen - in den letzten 6 Jahren immer wieder nach Afrika – Anlass seiner zum Teil großformatigen, materialbetonten Leinwände. Titel wie "Senegambia", "Obervolta" oder " Gurunsi" zeugen von der Intensität der Auseinandersetzung mit der Formensprache und Farbenvielfalt auf diesen Reisen.

Ob es die archaische Kraft schwarzer Ringer, die magische Ausstrahlung afrikanischer Fetisch-Märkte mit Tausenden von Schädeln und Tierkörpern, oder die kubische Form eines mit rotem Blut bemalten Lehmhauses ist -, Tomschiczek scheint die Kraft und Spannung zu spüren, die unter der Oberfläche des Wahrgenommenen schlummert, um sie in seinen Bildern herauszufiltern. Seine Malerei ist wie der Künstler selbst: stämmig, verwurzelt, voller Seele, Gefühle und Emotionen, von wachem Verstand und scharfer, differenzierter Beobachtungsgabe, unverkrampft und ehrlich.

So werden in der Natur erlebte Farb- und Formenimpulse in einem geistigen und malerischen Verdichtungsprozess bildnerisch in abstrakte Malerei umgesetzt. Collagen von geknülltem Papier, Wellpappe oder gar Knochen berichten von Erfahrungen mit Menschen, Tieren oder erlebter Geschichte, ordnen sich aber der abstrakten Bildaussage ganz und gar unter. Rainer Malkowski schreibt über Tomschiczeks Malerei:

"Alles wirkt einleuchtend und selbstverständlich, wie das Produkt einer mühelos strömenden Fülle. Ich empfinde seine Bilder als Energieträger von ungewöhnlicher Strahlungsintensität. Sie geben Kraft ab, ohne dass sich ihre Aufladung mit Energie verringert"


Zur Ausstellung lag ein in Leinen gebundener Katalog mit zahlreichen farbigen, ganzseitigen Abbildungen aus, der anlässlich einer umfangreichen Einzelausstellung in der Galerie der Bayerischen Landesbank München im Herbst letzten Jahres erschienen ist (DM 58). Wir senden Ihnen den Katalog im Inland gerne gegen einen Verrechnungsscheck über DM 75 zu.