Vergangene Ausstellungen

2002

04.12.2002–08.02.2003

Marc Chagall

Arbeiten auf Papier und Leinwand

sowie ausgewählte Exponate aus seinem graphischen Œeuvre

Marc Chagall, "La maison rouge" (Das rote Haus)

Marc Chagall

"La maison rouge" (Das rote Haus)

Öl auf Holz 1953-54

20 x 14 cm

Comité Marc Chagal 96618

[13904]


Zur Ausstellung erschien ein Katalog mit 80 Seiten und 68 farbigen Abbildungen und einem Vorwort von Gisela Fischer zum Preis von Euro 10. Gegen einen Verrechnungsscheck über Euro 10 schicken wir Ihnen den Katalog innerhalb von Deutschland gerne zu.


Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog virtuell durchzublättern (linke Maustaste - online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) - der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.


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Marc Chagall, "Le poisson dans le ciel du village" (Der Fisch im Himmel des Dorfes)

Marc Chagall

"Le poisson dans le ciel du village" (Der Fisch im Himmel des Dorfes)

Öl und Pastell auf Papier kaschiert auf Leinwand 1955-60

30,5 x 34 cm

Comité Marc Chagal 96264

[13944]

Marc Chagall, "La nuit de Vence" (Die Nacht von Vence)

Marc Chagall

"La nuit de Vence" (Die Nacht von Vence)

Öl auf Leinwand auf Sperrholz 1956

28,5 x 34,5 cm

Comité Marc Chagal 96780

[13943]

Marc Chagall, "Selbstbildnis mit Blumenbouquet und Esel"

Marc Chagall

"Selbstbildnis mit Blumenbouquet und Esel"

Lavierte Chinatusche auf Japanpapier Anfang der 60er Jahre

97,5 x 64 cm

signiert

Comité Marc Chagall 91089

[13894]

Marc Chagall, ohne Titel

Marc Chagall

ohne Titel, Farbkreide- und Tuschezeichnung auf Papier 1970

23,1 x 21 cm, signiert, datiert, gewidmet

[12531]

Marc Chagall, Mourlot 301

Marc Chagall

"Songe d'un Amoureux" (Der Traum eines Verliebten), endgültiger Zustand

Farblithographie 1961

77 x 58 cm, Abb. 66 x 50,5 cm

Mourlot 301

[13599]

Marc Chagall, Mourlot 591

Marc Chagall

"Les saltimbanques" (Die Gaukler)

Farblithographie 1969

75,7 x 53,5 cm, Abbildung 57 x 40 cm

Mourlot 591

[13239]

Marc Chagall, "Fiancailles au cirque" (Die Verlobung im Zirkus)

Marc Chagall

"Fiancailles au cirque" (Die Verlobung im Zirkus)

Farblithographie 1983

65,5 x 47,8 cm, Abbildung 45,7 x 35 cm

Mourlot 1016

[13923]


23.10.2002–28.11.2002

Sam Francis

(San Mateo 1923–1994 Santa Barbara)

Arbeiten auf Leinwand, auf Papier und Graphik


In der Ausstellung waren folgende Graphiken von Sam Francis zu sehen:
"Foot Print", Farblithographie 1960, 63,3 x 90,4 cm
Lembark L 2 SF-2
"Light Violet", Farblithographie 1963, 56,5 x 76 cm
Lembark L 20 SF-19
"Bright Nothing", Farblithographie 1963, 64,1 x 51,5 cm
Lembark L 23 SF-22
"For Miró II", Farblithographie 1963, 56,9 x 76,4 cm
Lembark L 38 SF-36
"Fireworks", Farblithographie 1963, 34,3 x 26,2 cm
Lembark L 41 SF-39
"Pasadena Box", 12 Farblithographien und eine Gouache 1963-66
Lembark L 57-66 SF-65-73; 75; 76; 80
"Pasadena Box" Blatt 3, II aus der gleichnamigen Suite, Farblithographie 1963, 38 x 28,5 cm
Lembark L 59 SF-67
"Pasadena Box" Blatt 3, I aus der gleichnamigen Suite, Farblithographie 1963, 38,2 x 28,4 cm
Lembark L 59 SF-67
"Pasadena Box" Blatt 8 aus der gleichnamigen Suite, Farblithographie 1966, 59,7 x 40 cm
Lembark L 64 SF-72
"Buffalo Prints", Farblithographie 1964, 49 x 38 cm
Lembark L 71 SF-54
"Upper Yellow II", Farblithographie 1964, 75,5 x 55,8 cm
Lembark L 73 SF-56
"Sun Up", Farblithographie 1964, 47 x 65,8 cm
Lembark L 76 SF-63
"Coral Red", Farblithographie 1970, 59,3 x 87,7 cm
Lembark L 110 SF-100
"Green Ring", Farblithographie 1970, 63,8 x 88,4 cm
Lembark L 112 SF-102
"Her Wet White Nothing", Farblithographie 1971, 63,7 x 90 cm
Lembark L 116 SF-107
"Paper Weight", Farblithographie 1971, 43,5 x 56 cm
Lembark L 118 SF-109
"Spring Solution", Farblithographie 1972, 58,5 x 44,5 cm
Lembark L 141 SF-120
"For James Kirsch", Farblithographie 1972, 71,1 x 105,4 cm
Lembark L 143 SF-121
"Blue Dip", Farblithographie 1972, 61,2 x 47,3 cm
Lembark L 152 SF-128
"Coral Poles", Farblithographie 1973, 92,1 x 67,8 cm
Lembark L 159 SF-140B
"Untitled", Farblithographie 1988, 115 x 71,1 cm
Lembark L 278 SF-329
"Untitled", Farblithographie 1988, 114 x 74 cm
Lembark L 280 SF-331
"Red Again", Farbserigraphie 1972, 62,5 x 79,2 cm
Lembark S 9 SFS-138

Sam Francis, "Foot Print"

Sam Francis

"Foot Print"

Farblithographie 1960

63,3 x 90,4 cm

sign. num.

Auflage ca. 55 Exemplare

Lembark L 2 SF-2

[13598]


SAM FRANCIS in Köln

Die Galerie Boisserée zeigt anlässlich der ART COLOGNE eine umfassende Ausstellung des 1994 verstorbenen Malers und Graphikers Sam Francis. Francis, der zu den bedeutendsten amerikanischen Nachkriegskünstlern zählt, wurde zuletzt 1993 in der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD in Bonn in einer großen musealen Retrospektive gewürdigt. Glanzpunkte der jetzigen Verkaufsausstellung bei Boisserée sind eine Leinwand aus dem Jahre 1989 (ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 153 x 123 cm) und eine großformatige Gouache auf Papier aus dem Jahre 1964 (182,5 x 89,5 cm).

Acht weitere Papierarbeiten runden die Präsentation des malerischen Œuvres ab, u.a. eine spannende Temperaarbeit auf Papier aus dem Jahre 1961 (ohne Titel, 56 x 90,5 cm), die vor neun Jahren in der Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle mit vertreten war.

Ergänzt wird die Show durch eine Sammlung von ca. 30 farbigen Lithographien aus den 60er, 70er und 80er Jahren unmittelbar aus dem Nachlass des Künstlers, der sich erst im Jahr 1959 der Graphik zuwandte. Hier sei neben der zarten und sensiblen Arbeit "Foot Print" aus dem Jahre 1960, einer seiner ersten lithographischen Arbeiten, auf die legendäre "Pasadena Box" hingewiesen. Dies ist eine vom Pasadena Art Museum in Kalifornien im Jahre 1966 in einer Auflage von 100 Exemplaren herausgegebene Acryl Box, welche neben einer kleinen Gouache von Sam Francis acht Farblithographien beinhaltet, von denen eine als Schriftrolle auf Seide montiert, drei weitere für einen insgesamt 171 cm großen Wandschirm verarbeitet worden sind. Selten wird ein komplettes Exemplar dieses gesuchten und frühen Multiples auf dem internationalen Markt angeboten. Beeinflusst von der Ecole de Paris gelingt dem Künstler bereits in den 50er Jahren der internationale Durchbruch: Seine Arbeiten hängen in wichtigen europäischen Gruppenausstellungen der Ecole de Paris. Aber auch in seiner Heimat ist Francis bereits 1956 im Museum of Modern Art in einer Gruppenausstellung mit elf weiteren jungen amerikanischen Künstlern vertreten. Bereits 1959 sind Leinwände von Sam Francis auf der documenta II zu sehen. Es folgt ein unstetes Leben durch viele Länder der Welt mit immer wieder wechselnden Ateliers. Zahlreiche Museen erwerben Arbeiten des Künstlers , so u.a. 1966 die Hamburger Kunsthalle und das Kunstmuseum in Basel.

Die Malerei von Sam Francis, der häufig in der Kunstgeschichte auch als "action painter" bezeichnet wird, wirkt leidenschaftlich, lebendig und kraftvoll, weist aber gleichzeitig poetische Züge, ja geradezu eine spielerische Leichtigkeit auf. Kaum ein international arrivierter Künstler hat ein derart farbiges, meist in Primärfarben gehaltenes malerisches Œuvre hinterlassen wie Sam Francis.

Sam Francis, "Bright Nothing"

Sam Francis

"Bright Nothing"

Farblithographie

1963, Lembark L°23 SF-22

[13720]


30.10.2002–03.11.2002

one-man-show mit Jan Voss

auf der ART Cologne 2002

Jan Voss, ohne Titel

Jan Voss

ohne Titel

Holzrelief 2001

172 x 135 x 15 cm

[01048]


13.09.2002–19.10.2002

Franziskus Wendels

(geb. 1960 in Daun)

"LichtZeit" – Die neuen Arbeiten


Eröffnung am Freitag, den 13. September 2002 um 18.30


Zur Ausstellung erschien ein neuer, umfangreicher Katalog mit dem Titel "LichtZeit" mit über 40 farbigen Abbildungen und 96 Seiten sowie Textbeiträgen von Dr. Tayfun Belgin, Museum am Ostwall (Dortmund), Dr. Bärbel Schulte, Museum Simeonsstift (Trier), Joachim Burmeister, Villa Romana (Florenz) und Peter Herbstreuth (Kunstkritiker in Berlin) zum Preis von € 20.

Franziskus Wendels, "Die Kupplerin"

Franziskus Wendels

"Die Kupplerin"

Mischtechnik auf Leinwand 2001

120 x 150 cm


19.06.2002–31.08.2002

"Künstler der Galerie"

Malerei und Graphik aus den Beständen

Eduardo Chillida, "Homenaje a Aimé Maeght" (Hommage an Aimé Maeght)

Eduardo Chillida

"Homenaje a Aimé Maeght" (Hommage an Aimé Maeght)

Aquatintaradierung 1988, 159,5 x 107 cm, Pr. 163 x 110 cm,

sign., num., Auflage 68 Exemplare,

van der Koelen 88003

[13586]


26.04.2002–08.06.2002

Jan Voss

(geb. 1936 in Hamburg)

Arbeiten der letzten Jahre

parallel zur Retrospektive in der Villa Zanders / Bergisch Gladbach im Mai/Juni 2002

Jan Voss, ohne Titel

Jan Voss

ohne Titel

Holzrelief 2001

172 x 135 x 15 cm

[01048]


Anlässlich der Kölner Premieren zeigt die Galerie Boisserée eine umfangreiche Einzelausstellung des 1936 in Hamburg geborenen und seit 1960 in Paris lebenden Künstlers Jan Voss. In Frankreich gilt Jan Voss zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Das in Deutschland bisher nur selten umfangreicher gezeigte Werk von Jan Voss wird gleich in zwei sich ergänzenden Ausstellungen im Rheinland gewürdigt. Die Städtische Galerie Villa Zanders Bergisch Gladbach zeigt vom 5. Mai bis zum 23. Juni 2002 eine Retrospektive mit über 60 Arbeiten aus allen Schaffensbereichen. In der Galerie Boisserée ist vom 26. April bis zum 8. Juni 2002 eine Schau mit Arbeiten aus den letzten Jahren zu sehen.

Auch bei seinen neuesten Arbeiten experimentiert Jan Voss mit unterschiedlichen Techniken und Materialien. Diese Vielfältigkeit wird in der Ausstellung in den unterschiedlichen Werkgruppen deutlich: die kraftvollen, farbintensiven, meist großformatigen Arbeiten auf Leinwand, zum Teil auch mit Materialcollagen versehen, bei denen Farbflächen und Linien chaotisch ineinander verschachtelt sind; dann die Arbeiten auf Leinwand, bei denen die aneinander gefügten Farbflächen an schachbrettartige Muster erinnern und den Bildern eine strukturierte Ordnung geben; die großformatigen, häufig in intensiven monochromen Farben gehaltenen, Holzreliefs; die aus zerrissenen Aquarellen collagierten Papierreliefs sowie die Aquarelle auf Papier. Im Kontrast zu dieser bunten, leuchtenden Farbigkeit stehen die in gedämpften, gedeckten Farben gehaltenen Arbeiten auf Leinwand, bei denen nicht die Farbe, sondern die linearen Zeichen und grafittihaften Figuren dominieren und eher leise und fragil auf den Betrachter wirken. Seien es Leinwände, Holzreliefs, Papierreliefs oder Aquarelle, allen gemein ist die Anhäufung unterschiedlicher Farb- und Formenelemente, die ineinander greifen, sich überschneiden und durch Linien, Zeichen und Zeichenfragmente miteinander verbunden sind. Diese Formensprache wandte Voss zunächst auf das zweidimensionale Bild, ab den 80er Jahren auch auf dreidimensionale Objekte an. Zu Voss Definition von Malen zählt seitdem alles, was der Bildwerdung dient: reißen, falten, zerknittern, sägen, fräsen, hämmern, nageln und kleben.

Für Voss können alle Materialien "Malmaterialien" sein. So verwendet Voss für die Holzreliefs Leitern, Fensterrahmen, Türblätter, Tische und Latten; für die Papierreliefs zerrissene Aquarelle. Die verwendeten Materialien sind im Bild nicht wieder zu erkennen. Diese Komplexität, die die Arbeiten von Voss auszeichnet, "soll," so Voss, "dem Betrachter assoziative Freiräume geben, erst dann entfaltet ein Bild seinen poetischen Gehalt. Darum darf der Betrachter nicht auf etwas bestimmtes festgelegt werden. Sein Denkapparat muss frei kombinieren können". So wirken Jan Voss' Arbeiten auf den Betrachter auch rätselhaft und vielschichtig aber auch optimistisch, fröhlich und vital. "Die Werke", so der mit dem Künstler befreundete Schriftsteller Peter Handke, "geben einem Haus Schwung, so wie man einer Schaukel einen Schwung gibt."


08.03.2002–20.04.2002

"Künstler der Galerie"

Malerei und Graphik aus den Beständen

Hans Hartung, "Composition P1960-14"

Hans Hartung

"Composition P1960-14"

Pastell auf Papier 1960, signiert und datiert


13.04.2002–21.04.2002

Beteiligung an der Kunst Messe Köln

33. Westdeutsche Kunst Messe

Henri Matisse, "Odalisque à la coupe de fruits" (Odaliske mit einer Obstschale)

Henri Matisse

"Odalisque à la coupe de fruits" (Odaliske mit einer Obstschale)

Lithographie 1925

48 x 31,5 cm, Abbildung 33 x 26 cm

Exemplar signiert und numeriert, Auflage ca. 64 Exemplare

Duthuit 466, pl. 72

[13391]