"I like the idea that art is a lingua franca, a language that we can all read."
Patrick Hughes
Ausstellung / Exhibition / Exposición / Exposition
17.03.–24.04.2010
PATRICK HUGHES
(born in Birmingham 1939)
Paintings and Multiples

10. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Our House"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2010
82 x 230 cm x 26 cm
sign.
AFG 47143
[18573]
We cordially invite you and your friends to our opening
on Wednesday, the 17th of March 2010, at 6 pm
The artist will be present at the opening
On Wednesday the 21st of April 2010 the gallery will be open until 9 pm because of the gemeinschaftlichen Eröffnungen der KÖLN GALERIEN, the collective opening of the galleries in Cologne
The gallery will participate at the ART COLOGNE 2010 in Cologne (KölnMesse, Both D 011 Hall 11.2) from the 21st until the 25th of April 2010. Patrick Hughes will also be presented at the ART COLOGNE.
The gallery will participate at the LOPF The London Original Print Fair 2010 in London (Royal Academy of Arts, Piccadilly, London) from the 29th of April until the 3rd of March 2010.
Text by Patrick Hughes relating to the work "Our House":
"When I was an art student in 1959 we were taught along Bauhaus lines. The Bauhaus way is the rational way to run an art school, and several English schools and art teachers followed that way.
My second favourite is Paul Klee, who exemplified the Bauhaus aesthetic. He typically started with a form, a shape, a visual system, and then saw, for instance, how triangles could be made into yachts at sea,
marks on lines could be made into ancient hieroglyphics, how an assortment of squares could be made into imaginary towns. I still cling to Klee’s system in that I have shapes made first and then decide what to turn them into.
Tom Wolfe wrote a book called From Bauhaus to Our House (I have borrowed a part of his title) about the influence of Gropius from the Bauhaus on the architecture of America.
In my painting I have put the skyscraper indoors among the bookcases so you can see it. From the Bauhaus professors I have chosen a Paul Klee Bauhaus poster, Oscar Schlemmer’s painting of students on a staircase,
a Kandinsky, who lived next door to Klee in a Bauhaus studio and a Feininger – he was a cartoonist before he became a fine artist. On the far left Hans Arp had something of Klee’s spirit to make subtly representational art out of abstraction.
Beckman and Ernst seemed to be in the spirit of the piece.
And beyond all this culture is the force of nature, the timeless sea."
Patrick Hughes, February 2010
You have the possibility to see all the works from the exhibition here:
Werke / Works of art / Trabajos / Œuvres d'art

1. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Day Dreaming"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2008
102 x 230 cm x 28 cm
sign.
AFG 45359
[18570]

2. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Andy, Jeff, Damien"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2008
86 x 239 cm x 40 cm
sign.
AFG 45367
[18567]

3. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Moonlit Venice"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2008
59 x 152 cm x 30 cm
sign.
AFG 45007
[18572]

4. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Brilloh"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2008
63 x 50 cm x 28 cm
sign.
AFG 44974
[18569]

5. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"In Which Case"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2008
29 x 21,3 cm x 12 cm
sign.
AFG 45270
[18574]

6. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Venice Observed"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2009
43 x 168 cm x 23 cm
sign.
AFG 46519
[18575]

7. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Autobiographies"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2009
52 x 153 cm x 25 cm
sign.
AFG 46633
[18568]

8. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Wide Open"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2009
61 x 127 cm x 24 cm
sign.
AFG 47066
[18576]

9. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Just in Case"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2009
48 x 129 cm x 20 cm
sign.
AFG 46826
[18571]

10. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Our House"
Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2010
82 x 230 cm x 26 cm
sign.
AFG 47143
[18573]

11. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"A Hughes in Every Room"
Farbsiebdruck 1982
101,5 x 76 cm
sign. num.
Auflage 200 Exemplare
FG 52
[18578]

12. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"One Up"
Farbsiebdruck 1982
76 x 56,5 cm
sign. num.
Auflage 150 Exemplare
FG 1458
[18577]

13. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Travel"
Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2004
42 x 80 cm x 19 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 5476
[17160]

14. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Impossible"
Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2005
46 x 82,5 cm x 18,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 5910
[18581]

15. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"History"
Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2007
42,5 x 88 cm x 17 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6710
[18582]

16. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"St. Ives"
Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2007
43 x 95 cm x 18 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6589
[17077] [17457]

17. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Gifts"
Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2007
43 x 90 cm x 19 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6753
[17076]

18. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Pop"
Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2008
43,5 x 95 cm x 18,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6770
[17526] [17525]

19. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Hoppera"
Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2008
43 x 95,5 cm x 18,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6845
[17676] [17677]

20. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Cloudy"
Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2008
46,5 x 97 cm x 15 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6938
[18583]

21. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Camera"
Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2009
44 x 92,5 cm x 18,2 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 7109
[18354] [18355]

22. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Moonshine"
Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2009
42,5 x 88 cm x 17,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 6990
[18147]

23. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Volumes"
Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2009
44,7 x 111 cm x 20,9 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 7307
[18579] [18580]

23. Patrick Hughes
(geb. 1939 Birmingham)
"Compendium"
Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2010
43 x 90 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
FG 7645
[18636]
Biografie / Biography / Biografía / Biographie
Patrick Hughes
Dreidimensionale Bildobjekte - Unikate und Multiples
Optische Irritationen – Visuelle Phänomene
Wahrnehmung von Illusion und Wirklichkeit ist ein Hauptthema seiner Kunst. Als Maler des Paradoxen hat sich der englische Künstler Patrick Hughes, 1939 in Birmingham geboren, einen internationalen Ruf geschaffen.
Seine gemalten Reliefs sind "sich bewegende" Bilder, die die umgekehrte Perspektive ("Reverspective") als Mittel einsetzen. In illusionistischen Kompositionen konfrontiert er den Betrachter mit dem Spiel sich ständig verändernder Perspektiven. Die bevorzugten Motive seiner Gemälde und Multiples sind Architekturansichten, wobei eine Vorliebe für Gemäldegalerien und Kombinationen von Türen und Landschaftsansichten zu erkennen ist. "Türen können Geheimnisse preisgeben und verbergen."
"Da meine Türen perspektivisch gemacht und gemalt sind, wodurch die Dinge auf natürliche Weise zu verschwinden scheinen, wenn sie weiter entfernt sind, verwirren sie uns. Und da sie so konstruiert sind, dass die Außenseite nach innen und die Innenseite nach außen gekehrt ist, nimmt der Betrachter sie so wahr, als würden sie sich bewegen. Wenn Sie sich nach rechts bewegen, scheinen sie sich nach links zu bewegen und sich zu öffnen und geben den Blick auf die Natur frei, und wenn Sie sich nach links bewegen, schließen sie sich und verstellen die Sicht."
Frontal betrachtet, vermitteln die Arbeiten zunächst den Eindruck einer flachen Oberfläche. Sobald der Betrachter seine Position nur leicht verändert, verstärkt der reliefartige Bildgrund den Eindruck der Raumtiefe auf eine rational nicht mehr nachvollziehbare Weise.
Die Oberflächen seiner Unikate und Multiples sind parallele Dreiecke, deren Spitzen dem Betrachter zugewandt sind. Die desorientierende Wirkung seiner 3-D-Gemälde erzielt Patrick Hughes, indem er die in der Darstellung am weitesten entfernten Motive auf die dem Betrachter zugewandten Spitzen der Dreiecke malt. Wird die räumliche Situation falsch eingeschätzt, kommt es zu Wahrnehmungsirritationen. Der falsch gesehene Körper scheint sich mit dem vorbeigehenden Betrachter zu bewegen. (Da unser perspektivisches Sehen sehr stark ausgeprägt ist, sind wir (fast) nicht in der Lage, die räumliche Anordnung richtig zu sehen.)
Die Umkehrung der herkömmlichen Perspektive soll dem Betrachter zeigen, wie festgefahren unsere Sehgewohnheiten sind - die perspektivische Prägung des Menschen ist so stark, dass sie alle anderen Raumerfahrungen negiert. Sie soll überraschen, irritieren und anregen, nachzudenken; das Bewusstsein für Raum und Bewegung sensibilisieren.
"Meine Kunst basiert auf dem Verständnis der Arbeitsweisen des wahrnehmenden Verstandes. Es wird immer offensichtlicher, dass der Verstand wahrnimmt, indem er ein vielschichtiges Bündel aktiver Annahmen einsetzt und das ‚Bild auf der Retina’ weniger von einer zentralen Intelligenz entschlüsselt wird. Ich hoffe, dass meine Arbeiten Beispiele dafür sind, wie wir sehen."
Was ist ein Bild, wie wird es wahrgenommen, wie hängen Wirklichkeit und unsere Vorstellung von ihr miteinander zusammen, sind Patrick Hughes’ zentrale Themen. Seine Mittel und Methoden erscheinen paradox und sind dabei dennoch von bestechender Konsequenz.
Wissen ersetzt nicht das Sehen: Wir sehen die Täuschung auch dann noch, wenn wir sie bereits erkannt haben. Und selbst bei wiederholter Betrachtung sieht man sie immer wieder mit Erstaunen: die Irritation der Wahrnehmung. So zeigt sich denn, dass die Faszination am Ungewissen und der Irritation ungebrochen ist.