Trabajos

Hans Hartung
(Leipzig 1904 - 1989 Antibes)
"P 1972 - A 4"
Kreide und Pastell auf Barytkarton (gefirnisst), auf Leinwand um 1970
104,3 x 74,5 cm
bez.
[17611]

Hans Hartung
(Leipzig 1904 - 1989 Antibes)
"7"
Farbradierung 1953
32,5 x 50,3 cm Pr. 41,3 x 32,5 cm
sign. num.
Auflage 75 Exemplare
Schmücking 36
[12898]

Hans Hartung
(Leipzig 1904 - 1989 Antibes)
"24"
Radierung 1953
50,3 x 66 cm Pr. 37,7 x 51,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 100 Exemplare
Schmücking 53
[12741]

Hans Hartung
(Leipzig 1904 - 1989 Antibes)
"L 29"
Lithographie 1973
105 x 75 cm Abb. 86 x 64 cm
sign. num.
Auflage 75 Exemplare
noch nicht bei Schmücking
[8761]
Biografía
| 1904 | am 21. September in Leipzig geboren. |
| 1912 | In Basel großes Interesse für Astronomie und Photographie. |
| 1914 | Rückkehr nach Leipzig. |
| 1915 | Besuch des humanistischen Gymnasium in Dresden, Abitur. |
| 1922 | Auseinandersetzung mit dem deutschen Expressionismus. Malt eine Serie "informeller" Bilder bei völliger Unkenntnis der abstrakten Malerei. |
| 1924 | Philosophie- und Kunstgeschichtestudium an der Universität in Leipzig. Studium der klassischen Malerei und der Maltechnik ( bis 1930). |
| 1926 | Teilnahme an der Internationalen Ausstellung in Dresden. Durchquert im Sommer mit dem Fahrrad Italien. |
| 192731 | Erster Aufenthalt in Frankreich, in Leucate und Paris. |
| 1929 | Heirat mit Anna-Eva Bergmann. |
| 1931 | Beendigung des Studiums. Erste Ausstellung in der Galerie Kühl in Dresden. |
| 1932 | Tod des Vaters, kommt sehr schwer darüber hinweg. Flucht nach Minorca wegen Aufstieg der Nationalsozialisten. |
| 193435 | Wegen Geldproblemen über Schweden nach Deutschland. Schwierigkeiten mit Gestapo veranlassen ihn nach Frankreich zu gehen. |
| 1937 | Teilnahme an der Ausstellung "De Cézanne a l'art non-figuratif", die von Christian Zervos im Jeu de Paume in Paris veranstaltet wird. |
| 1938 | Teilnahme an der Ausstellung "Twentieth century German Art" in den New Burlington Galleries London, die die in Deutschland verfolgte "entartete Kunst" vorstellt. Dienst als Fremdenlegionär in Afrika. |
| 1939 | Freiwillige Meldung zur Fremdenlegion. |
| 1941 | Befreiung durch den Waffenstillstand. |
| 1943 | Flucht nach Spanien. Verhaftung. Nach sieben Monaten Freilassung. Übersiedlung nach Nordafrika, wo er wiederum zur Fremdenlegion eingezogen wird. |
| 1944 | Lebensgefährliche Verletzung an der Front im Elsaß. Amputation des rechten Beines. |
| 1945 | Rückkehr nach Paris. Beginnt nach sechsjähriger Unterbrechung wieder mit der malerischen Arbeit. |
| 1946 | Aufnahme in die französische Ehrenlegion und Orden "Croix de Guerre". Verleihung der französischen Staatsbürgerschaft. |
| 1967 | Er wird zum Kommandeur des Ordens des "Arts et des Lettres" ernannt. |
| 1968 | Ernennung zum Kommandanten der Ehrenlegion. |
| 1977 | Wahl zum Mitglied des Instituts de France, Academie des Beaux-Arts, Paris. Mitglied des Orden Pour Le Merite für Wissenschaft und Künste, Bonn. |
| 1982 | Einweihung eines Hartung-Saales in der Staatsgalerie Moderner Kunst München. |
| 1984 | Hartung-Raum im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Künste. |
| 1987 | Tod von Anna-Eva Bergmann am 24.7. |
| 1989 | Stirbt in Antibes. |
Auszeichnungen
| 1956 | Erhält den Guggenheim-Preis für Europa-Afrika. |
| 1960 | Auf der Biennale in Venedig verleiht man ihm den Großen Internationalen Preis der Malerei. |
| 1967 | Ehrenpreis auf der VII. Internationalen Biennale der Graphik in Ljubljana. |
| 1970 | Grand-Prix des Beaux-Art de la Ville de Paris. |
| 1976 | Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Antibes. |
| 1981 | Verleihung des Oskar Kokoschka-Preises der Republik Österreich. |
| 1985 | Er erhält das Große Abzeichen der Zweitausendjahrfeier der Stadt Paris. |
| 1987 | Ehrenbürger von Belfort. Medaille von Pierre Lovy zu Ehren von Hans Hartung, herausgegeben vom Münzamt Paris. |
| 1988 | Ehrenbürger der Gemeinde von Lau Gaude. |
| 1989 | Hartung wird in die Würde eines Großoffiziers der Ehrenlegion erhoben. |