Patrick Hughes


Werke / Works of art / Trabajos / Œuvres d'art

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Moonlit Venice"

Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2008

77 x 169 cm x 30 cm Abb. 59 x 152 cm

sign. dat.

AFG 45007

[18572]


Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Just in case"

Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2009

66 x 147 cm x 20 cm Abb. 48 x 129 cm

sign. dat. bet.

AFG 46826

[18571]


Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Klee, Addams, Steinberg, Magritte"

Öl auf Holz 2011

52 x 157 cm x 20 cm

sign. dat. bet.

AFG 48402

[19756]


Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Here and there"

Öl auf Holz 2011

52 x 157 cm x 20 cm

sign. bet.

AFG 48640

[19733]



Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Venezia"

Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2006

42,5 x 88 cm x 17 cm

sign. num. bez.

Auflage 45 Exemplare

FG 6355

[19095]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"St. Ives"

Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2007

43 x 95 cm x 19 cm

sign. num. bez.

Auflage 45 Exemplare

FG 6589

[19049]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Gifts"

Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2007

43 x 90 cm x 19 cm

sign. num.

Auflage 45 Exemplare

FG 6753

[17076]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Hoppera"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2008

43 x 95,5 cm x 18,5 cm

sign. num.

Auflage 45 Exemplare

FG 6845

[17677]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Volumes"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2009

44,7 x 111 cm x 20,9 cm

sign. num.

Auflage 45 Exemplare

FG 7307

[18951]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Poppy"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2010

44,5 x 111 cm x 21 cm

sign. num.

Auflage 50 Exemplare

FG 7960

[19172]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Living Room"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2011

44 x 96 cm x 18 cm

sign. num. bez.

Auflage 50 Exemplare

FG 8107

[19821]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Rolleiflex"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2011

52 x 54,5 cm x 18,5 cm

sign. num. bez.

Auflage 35 Exemplare

FG 8158

[20011]

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Show"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2011

43 x 88 cm x 18 cm

sign. num. bez.

Auflage 50 Exemplare

FG 8158

[20010]



Biografie / Biography / Biografía / Biographie

Patrick Hughes

Dreidimensionale Bildobjekte - Unikate und Multiples

Optische Irritationen – Visuelle Phänomene

Wahrnehmung von Illusion und Wirklichkeit ist ein Hauptthema seiner Kunst. Als Maler des Paradoxen hat sich der englische Künstler Patrick Hughes, 1939 in Birmingham geboren, einen internationalen Ruf geschaffen.
Seine gemalten Reliefs sind "sich bewegende" Bilder, die die umgekehrte Perspektive ("Reverspective") als Mittel einsetzen. In illusionistischen Kompositionen konfrontiert er den Betrachter mit dem Spiel sich ständig verändernder Perspektiven. Die bevorzugten Motive seiner Gemälde und Multiples sind Architekturansichten, wobei eine Vorliebe für Gemäldegalerien und Kombinationen von Türen und Landschaftsansichten zu erkennen ist. "Türen können Geheimnisse preisgeben und verbergen."
"Da meine Türen perspektivisch gemacht und gemalt sind, wodurch die Dinge auf natürliche Weise zu verschwinden scheinen, wenn sie weiter entfernt sind, verwirren sie uns. Und da sie so konstruiert sind, dass die Außenseite nach innen und die Innenseite nach außen gekehrt ist, nimmt der Betrachter sie so wahr, als würden sie sich bewegen. Wenn Sie sich nach rechts bewegen, scheinen sie sich nach links zu bewegen und sich zu öffnen und geben den Blick auf die Natur frei, und wenn Sie sich nach links bewegen, schließen sie sich und verstellen die Sicht."
Frontal betrachtet, vermitteln die Arbeiten zunächst den Eindruck einer flachen Oberfläche. Sobald der Betrachter seine Position nur leicht verändert, verstärkt der reliefartige Bildgrund den Eindruck der Raumtiefe auf eine rational nicht mehr nachvollziehbare Weise.
Die Oberflächen seiner Unikate und Multiples sind parallele Dreiecke, deren Spitzen dem Betrachter zugewandt sind. Die desorientierende Wirkung seiner 3-D-Gemälde erzielt Patrick Hughes, indem er die in der Darstellung am weitesten entfernten Motive auf die dem Betrachter zugewandten Spitzen der Dreiecke malt. Wird die räumliche Situation falsch eingeschätzt, kommt es zu Wahrnehmungsirritationen. Der falsch gesehene Körper scheint sich mit dem vorbeigehenden Betrachter zu bewegen. (Da unser perspektivisches Sehen sehr stark ausgeprägt ist, sind wir (fast) nicht in der Lage, die räumliche Anordnung richtig zu sehen.)
Die Umkehrung der herkömmlichen Perspektive soll dem Betrachter zeigen, wie festgefahren unsere Sehgewohnheiten sind - die perspektivische Prägung des Menschen ist so stark, dass sie alle anderen Raumerfahrungen negiert. Sie soll überraschen, irritieren und anregen, nachzudenken; das Bewusstsein für Raum und Bewegung sensibilisieren.
"Meine Kunst basiert auf dem Verständnis der Arbeitsweisen des wahrnehmenden Verstandes. Es wird immer offensichtlicher, dass der Verstand wahrnimmt, indem er ein vielschichtiges Bündel aktiver Annahmen einsetzt und das ‚Bild auf der Retina’ weniger von einer zentralen Intelligenz entschlüsselt wird. Ich hoffe, dass meine Arbeiten Beispiele dafür sind, wie wir sehen."
Was ist ein Bild, wie wird es wahrgenommen, wie hängen Wirklichkeit und unsere Vorstellung von ihr miteinander zusammen, sind Patrick Hughes’ zentrale Themen. Seine Mittel und Methoden erscheinen paradox und sind dabei dennoch von bestechender Konsequenz.
Wissen ersetzt nicht das Sehen: Wir sehen die Täuschung auch dann noch, wenn wir sie bereits erkannt haben. Und selbst bei wiederholter Betrachtung sieht man sie immer wieder mit Erstaunen: die Irritation der Wahrnehmung. So zeigt sich denn, dass die Faszination am Ungewissen und der Irritation ungebrochen ist.