Antoni Tàpies

Trabajos

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Le pied"

(Der Fuß)

Farbradierung 1969

58,5 x 77,8 cm Pr. 35,3 x 50,3 cm

sign.

Auflage 75 Exemplare

Galfetti 204

[14460]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Mouchoir"

Farbradierung, Vernis mou mit Carborundum 1971

63 x 77 cm Pr. 50 x 65 cm

sign. num.

Auflage 100 Exemplare

Galfetti 251

[15074]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Arc blau"

Farbradierung mit Carborundum 1972

58,4 x 77,6 cm

sign. bez.

Auflage ca. 75 Exemplare

Galfetti 288

[16637]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Camisa"

Farbradierung mit Carborundum und handaufgetragenem Weiß 1972

59 x 77 cm

sign. bez.

Auflage ca. 75 Exemplare

Galfetti 301

[16859]

Antoni Tąpies, aus

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

aus "Suite Catalan"

Farbaquatintaradierung 1972

76,4 x 101 cm Abb. 76,4 x 101 cm

sign. num.

Auflage 75 Exemplare

Galfetti 306

[16226]

Antoni Tąpies, aus

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

aus "La clau del foc"

Farbaquatintaradierung mit Prägedruck 1973

44,8 x 61,7 cm Pr. 32,7 x 48,5 cm

sign. num.

Auflage 51 Exemplare

Galfetti 372

[17509]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Amitié"

Farbcarborundumradierung 1975

63,4 x 45,7 cm Pr. 34,8 x 45,7 cm

sign. num.

Auflage ca. 148 Exemplare

registriert von Homs

[16223]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"H. renversé"

(umgestoßenes H)

Farbradierung 1975

57 x 75,7 cm Pr. 35,5 x 50 cm

sign. num.

Auflage 75 Exemplare

Galfetti 501

[14803]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"La Cama"

Farbaquatintaradierung 1975

56,9 x 77,2 cm Pr. 43,7 x 63 cm

sign. bez.

Auflage 90 Exemplare

Galfetti/Homs 510

[17453]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Marró i roig"

Farbradierung mit Prägedruck 1976

56,2 x 76,5 cm Pr. 43,5 x 62,8 cm

sign. num.

Auflage 90 Exemplare

Galfetti/Homs 607

[17455]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Petrificada petrificante"

Buchausgabe mit 8 graphischen Arbeiten 1978

55 x 44 cm x 5 cm

sign.

Auflage ca. 195 Exemplare

Galfetti 698-705

[16238]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Estisores-2"

Farbradierung mit Carborundum 1979

83 x 69,7 cm Pr. 68 x 60 cm

sign. num.

Auflage 95 Exemplare

Galfetti/Homs 711

[16860]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Cinta roja"

Farbradierung mit Carborundum 1979

73 x 56 cm Pr. 43,6 x 42,7 cm

sign. num.

Auflage 177 Exemplare

Galfetti/Homs 725

[15442]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"U no és ningś"

Farbradierung mit Carborundum 1979

56,5 x 72 cm Pr. 34 x 52,6 cm

sign. num.

Auflage 177 Exemplare

Galfetti/Homs 727

[17605]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Cinta negra"

Farbradierung mit Carborundum 1979

56,2 x 72 cm Pr. 33,5 x 52,6 cm

sign. bez.

Auflage 102 Exemplare

Galfetti/Homs 729

[17604]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Vertical"

Zucker-Gravur und Farbradierung 1981

121 x 40 cm Pr. 108,3 x 34,7 cm

sign. num.

Auflage 67 Exemplare

Galfetti/Homs 800

[16248]

Antoni Tąpies, aus

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

aus "La pierre trouant le sens mais, plus

tard, le ciel au fond de l'entaille"

Farbradierung 1981

66 x 50,3 cm Pr. 39,5 x 32,2 cm

sign. num.

Auflage 110 Exemplare

Galfetti/Homs 818

[15786]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Relief sable"

Farbradierung 1982

70,5 x 96 cm Pr. 53,5 x 68,2 cm

sign. num.

Auflage ca. 75 Exemplare

Galfetti/Homs 831

[16225]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Blanc central"

Farbaquatintaradierung mit Carborundum und Reliefprägung 1982

76,7 x 55,9 cm Pr. 49 x 41,7 cm

sign. num.

Auflage 134 Exemplare

Galfetti/Homs 847

[16074]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Oval i blanc"

Farbradierung mit Prägedruck 1982

55,7 x 76 cm Pr. 41,5 x 48,5 cm

sign. num.

Auflage 134 Exemplare

Galfetti 849

[16945]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"3 i 4"

Farbaquatintaradierung mit Carborundum 1982

56,5 x 76,5 cm Pr. 44 x 65,5 cm

sign. num.

Auflage 134 Exemplare

Galfetti/Homs 851

[15784]

Antoni Tąpies, ohne Titel, Galfetti/Homs 1082

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

ohne Titel

aus "El rei de la mągia"

Farbradierung 1986

65 x 85 cm Pr. 46,7 x 69 cm

sign. num.

Auflage 145 Exemplare

Galfetti/Homs 1082

[16090]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Objectes"

Farbaquatintaradierung mit Carborundum 1987

56 x 76,5 cm

sign. num.

Auflage 135 Exemplare

registriert von Homs

[16221]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Regalim"

Farbaquatintaradierung und Siebdruck 1987

50,2 x 66 cm

sign. num.

Auflage 68 Exemplare

registriert von Homs

[15715]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"GAT"

Farbcarborundumradierung 1988

56,5 x 75,5 cm

sign. num.

Auflage 184 Exemplare

registriert von Homs

[15708]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Tors"

Farbaquatintaradierung 1988

90 x 63 cm Pr. 64 x 50,3 cm

sign. num. bez.

Auflage 112 Exemplare

registriert von Homs

[16384]

Antoni Tąpies,

Antoni Tąpies

(geb. 1923 Barcelona)

"Ulls i Boca"

Farbaquatintaradierung und Siebdruck 1995

128 x 78,5 cm

sign. num.

Auflage 36 Exemplare

registriert von Homs

[16872]

Joan Miró,

Joan Miró,

Joan Miró,

Joan Miró,

Joan Miró,

Joan Miró,

Joan Miró,

Joan Miró

(Barcelona 1893 - 1983 Palma de Mallorca)

"A Joan Miró. L'émerveillé merveilleux."

Mappenwerk zum 80. Geburtstag von Joan Miró

Originalgraphiken in Plexiglaskassette mit Tonbandeinspielung 1973

52,7 x 56,8 cm x 8,5 cm

sign. bez.

Auflage 90 Exemplare

[16871]

Biografķa

1923 in Barcelona geboren, gilt als wichtigster spanischer Künstler des Informel.

Mit seinen gewaltigen, ausdrucksstarken Material- und Objektbildern ist er in allen internationalen Sammlungen vertreten. Nach einem dreijährigen Jurastudium widmet er sich 1943 ganz der Malerei. Seine Bilder entstehen durch den Auftrag dicker Farbpasten, das Abkratzen derselben, die Collage verschiedenster Materialien, und beinhalten immer wieder graphische Strukturen, die an Graffiti erinnern. Ende der 40er Jahre wird für Tàpies, auch unter dem Einfluß von Joan Miró, Paul Klee und Max Ernst, der Surrealismus wichtig. Durch den zunehmenden Kontakt zu Intellektuellen und Künstlerfreunden, anläßlich eines einjährigen Stipendiums in Paris, löst sich Tàpies vom Surrealismus. Die Maler Dubuffet und Fautrier stehen dem Künstler nahe, der nun für die Farbe und die Materie eine Eigenaussage entwickelt. Einer "Ästhetik der Ärmlichkeit" folgend, verarbeitet er Materialien und Fundstücke auf eine so unverwechselbare Art und Weise, daß jeglicher Reiz des Dekorativen ausgeschaltet bleibt. Bereits in den 50er Jahren ist Antoni Tàpies durch internationale Ausstellungen weithin bekannt, seine künstlerische Arbeit setzt er gerade auch in den 60er und 70er Jahren mit großer Liebe und Experimentierfreude in der Druckgraphik um. Tàpies, der jeglichen Kulturdirigismus verurteilt und mit seiner "Anti-Ästhetik" seine schöpferische Freiheit verteidigt, ist 1958 im spanischen Pavillon der BIENNALE von Venedig vertreten, erhält 1964 einen eigenen Raum auf der documenta III, und gründet 1987 die Fundació Antoni Tàpies in Barcelona.

Montage von Unterhemd und Socken auf Lithographiestein, St. Gallen 20. September 1990 - © Franziska Messner – Rast, St. Gallen

Montage von Unterhemd und Socken auf Lithographiestein, St. Gallen 20. September 1990

© Franziska Messner – Rast, St. Gallen


1923 Tąpies wird am 13.12. in Barcelona geboren.
1934 Erste Zeichen- und Malversuche. Durch Zeitschriften hat er den ersten Kontakt zur zeitgenössischen Kunst und Literatur.
1940 Zweijähriger Sanatoriumsaufenthalt aufgrund eines akuten Herz- und Lungenleidens. Er widmet sich der Literatur, Philosophie und Musik. Er zeichnet viel und kopiert Bilder von van Gogh und Picasso.
1943 Beginn eines Jura-Studiums an der Universität in Barcelona, das er 1946 wieder aufgibt.
1944 Besucht für zwei Monate die Kunstakademie "Nolase-Valls".
1945 Werke mit pastosem Farbauftrag und Materialcollagen mit Schnüren, Erde, Zeitungs- und Toilettenpapier.
1947 Erste Ausstellung beim "Oktobersalon in Barcelona".
1948 Gründet mit anderen jungen Malern und Schriftstellern die Zeitschrift "Dau al Set". Im Oktober- Salon in Barcelona stellt er erstmals zwei Bilder aus. Eine Collage mit Kreuzen aus Toilettenpapier erregt heftige Diskussionen.
1949 Teilnahme an der Ausstellung "Un aspect de la peinture catalane" in Barcelona. Erste Radierungen. Seine Werke sind jetzt stark vom Surrealismus beeinflusst.
1950 Erste Einzelausstellung in Barcelona. Stipendium ermöglicht einen einjährigen Aufenthalt in Paris.
1952 Beteiligung an der XXVI. Biennale in Venedig.
1953 Erste Ausstellung bei Martha Jackson in New York. Beteiligung an der Biennale von Sao Paulo, wo er einen Preis gewinnt.
1954 Teilnahme an der Biennale in Venedig. Bekanntschaft mit Michel Tapié.
1958 Tąpies vertritt Spanien bei der Biennale in Venedig.
1960 Teilnahme an den Ausstellungen "New Spanish Painting and Sculpture" Museum of Modern Art , New York) und "Before Picasso-after Picasso" Guggenheim Museum, New York).
1962 Die Kestner-Gesellschaft, Hannover, zeigt die erste Retrospektive in Deutschland. Ausstellung im Guggenheim Museum, New York.
1963 Umzug in die Calle Zaragoza, Barcelona, wo er bis heute lebt und arbeitet.
1964 Auf der documenta III ist er mit einem eigenen Raum vertreten.
1966 Tąpies wird bei einer Versammlung von Antifrankisten verhaftet.
1968 Für die Fenster des Kapuzinerklosters in Sion entstehen mit Tusche bemalte Tücher als Vorhänge.
1970 Arbeit an einem großen Foyerbild für das Theater in St. Gallen. Im Dezember nimmt er mit Miró anlässlich eines Gerichtsverfahrens gegen baskische Nationalisten an einer Versammlung spanischer Intellektueller im Kloster Montserrat teil.
1973 Tąpies veröffentlicht in der Tageszeitung "La Vanguardia" eine Serie von Artikeln, die später in Buchform erscheinen.
1974 In Barcelona wird der junge spanische Oppositionelle Salvador Puig Antich hingerichtet. Tąpies schafft daraufhin eine Serie von Monotypien mit dem Titel "Mörder".
1979 Ernennung zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste.
1981 In Saint-Paul-de-Vence entstehen unter der Anleitung des Töpfers Hans Spinner die ersten Skulpturen aus gebranntem Ton (Schamotte).
1983 Einweihung des Monuments für Picasso in Barcelona.
1987 Gründung der "Fundacio Antoni Tąpies" in Barcelona.
1988 Retrospektive im Musée Cantini, Marseille.
1989 Retrospektive des graphischen Werks in Peking.
1990 Eröffnung der "Fundacio Antoni Tąpies" in Barcelona.
1992 Es entstehen zwei große Wandarbeiten für den katalanischen Pavillon und den des Internationalen Olympischen Komitees auf der Weltausstellung in Sevilla.
1993 Im Spanischen Pavillon auf der Biennale von Venedig wird sein "Environment Rinzen" (Plötzliches Erwachen) gezeigt und mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
1996 Wanderretrospektive in Japan.
1997 Nimmt mit einem Vortrag zum Thema "L’art entre la despotisme et l’anarchie" an einem Forum der Académie Universelle des Cultures (Paris) zur Frage der Intoleranz teil. Retrospective im Museo Precci, Prato.
2000 Retrospektive im Museo Nacional Centro Sofia, Madrid, anschließend im Haus der Kunst, München.
2001 Ausstellung "Antoni Tąpies ou la Poétique de la matičre" mit Graphiken und Illustrierten Büchern in der Bibliothčque Nationale de France, Paris.
2002 Retrospektive der Illustrierten Bücher in der Fundació Antoni Tąpies, Barcelona.
2003 Thematische Wanderausstellung "Antoni Tąpies. Cos i llenguatge" (Körper und Sprache), organisiert von der Fundació Antoni Tąpies.
2004 Retrospektive im Museu d’Art Contemporani de Barcelona (MACBA).
2005 Retrospektive im Hara Museum in Tokyo. Weitere Einzelausstellungen in Waddington Galleries, London oder bei Lelong, Zurich. Lebt und arbeitet in Barcelona.


Auszeichnungen

1958 Erster Preis des Carnegie Instituts, Pittsburgh.
1960 Preis der Internationalen Biennale für Grafik in Tokio.
1964 Preis der Guggenheim Foundation, New York.
1966 Großer Preis der VI. Biennale di Mentone.
1967 Großer Preis der Grafik-Biennale Ljubljana.
1972 Rubens-Preis der Stadt Siegen.
1974 Erhält die Stephan-Lochner-Medaille der Stadt Köln.
1979 Literaturpreis der Stadt Barcelona für seine Autobiographie.
1982 Preis der Stiftung Wolf, Jerusalem (zusammen mit Chagall).
1983 Rembrandt-Preis der Stiftung M.Töpfer, Hamburg.
1984 Friedenspreis der spanischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.
1985 "Prix international de peinture" der französischen Regierung. Ernennung zum Mitglied der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Schweden.
1988 Ehrendoktorwürde der Universität von Barcelona. "Commendeur de l’Ordre des Arts et des Lettres" der französischen Regierung. Ehrenmitglied der Gesellschaft Bildender Künstler Österreichs.
1990 Ehrendoktor der Universitäten von Glasgow und den Balearen.
1991 "Premio Tomįs Francisco Prieto” der Fundación Cultural Casas de la Moneda.
1992 Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts, London und der amerikanischen Academy of Arts and Sciences, Cambridge, Mass.
1993 Picasso-Medaille der UNESCO.
1996 Kreuz des Santiago-Ordens der portugiesischen Regierung.
1998 Ehrendoktor der Budapester Akademie der Schönen Künste.
2002 "Premio Nacional de Grabado y Arte Grafico" der Calcografia Nacional und der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, Madrid.
2003 "Premio Velįzquez de las Artes Plįsticas" des spanischen Ministerio de Educación y Cultura.
2005 Erhält den italienischen Lissone Preis für sein Gesamtwerk.