Sean Scully



Werke / Works of art / Произведения искусства

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Barcelona Diptych 2"

Farbaquatintaradierung 1996

76,2 x 57,2 cm Pr. 38,7 x 38,7 cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 29 Exemplare

Martino 96002

[23471]

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Barcelona Diptych 4"

Farbaquatintaradierung 1996

66 x 49,8 cm Pr. 28,7 x 38,6 cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 29 Exemplare

Martino 96004

[23472]

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Barcelona Day"

Farbaquatintaradierung 2005

68,6 x 80 cm Pr. ?? x cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 47 Exemplare

nicht mehr bei Martino

[23476]

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Barcelona Robe"

Farbaquatintaradierung 2005

84,3 x 64,3 cm Pr. ?? x cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 47 Exemplare

nicht mehr bei Martino

[23477]

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Winter Light"

Farbaquatintaradierung 2009

38,1 x 29,8 cm Pr. ?? x cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 29 Exemplare

nicht mehr bei Martino

[23473]

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Doric Blue"

Farbaquatintaradierung 2010

40,6 x 38,1 cm Pr. ?? x cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 45 Exemplare

nicht mehr bei Martino

[23474]

Sean Scully,

Sean Scully

(geb. 1945 Dublin)

"Doric Light"

Farbaquatintaradierung 2010

40,6 x 38,1 cm Pr. ?? x cm

sign. num. dat. bet.

nicht mehr bei Martino

[23475]



Biografie / Biography / Биография

"Meine Bilder erzählen von Beziehungen", sagt Sean Scully über sein Werk, "wie Körper zusammenkommen, wie sie sich berühren, sich trennen. Wie sie zusammenleben, in Harmonie oder in Disharmonie. Der Charakter dieser Körper verändert sich ständig in meiner Arbeit, abhängig von der Farbe, von der Opazität und Transparenz der Oberfläche. Das alles verleiht ihnen ihre Eigenart, ihr Wesen."
Wie in seinen großformatigen Gemälden, die in der Ausstellung "Konstantinopel oder Die versteckte Sinnlichkeit – Die Bilderwelten von Sean Scully" Museum Küppersmühle in Duisburg bis zum 3. Mai 2009 gezeigt werden, erzählt Sean Scully auch in seinen graphischen Arbeiten von dem ausgewogenen Spiel formaler Kräfte, von der Einheit der Widersprüche.

Scully verbindet in seiner Malerei europäische und amerikanische Bildtraditionen. Seine abstrakten Gemälde haben einen strengen Bildaufbau, sind rasterartig unterteilt durch Streifen, Balken und Felder aus Farbe, die kontrastieren, sich durchdringen oder überschneiden.

"Welches Erleben, welche Geschichte steckt hinter dem Bild? Scully gelingt es, Gefühle, Stimmungen, Assoziationen und 'Bilder' in abstrakte Kompositionen zu bannen", vergleicht Susanne Kleine, Kuratorin der Duisburger Ausstellung, das Prinzip mit dem Blick aus dem fahrenden Zug, aus dem heraus die Welt sich zu abstrakten Farbstreifen verzerrt, in denen sich die eigentlichen Gegenstände auflösen."

Biografische Daten:
Sean Scully wurde 1945 in Dublin geboren und wuchs in einem Südlondoner Arbeiterviertel auf. Von 1960–1962 absolviert er eine Ausbildung als Schriftsetzer und arbeitet anschließend in einem Graphik-Design-Studio. 1965 schreibt er sich am Croydon College of Art in London ein, später an der Newcastle University (bis 1972) und in Harvard University, Cambridge, Massachusetts (John Knox Stipendium, 1972-73). Es folgen zahlreiche internationale Ausstellungen und Lehrtätigkeiten. 1983 wird er amerikanischer Staatsbürger. 1989 und 1993 erhält er den Turner Prize. Seither ist er weltweit in den ständigen Sammlungen der bedeutendsten Museen wie dem Museum of Modern Art und dem Guggenheim Museum New York, der National Gallery of Art und dem Smithsonian American Art Museum in Washington D.C., dem Fine Arts Museum of San Francisco, der Tate Gallery London, dem Irish Museum of Modern Art Dublin vertreten. Ab 2002 unterrichtet er Malerei an der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Heute unterhält Sean Scully Ateliers in New York, Barcelona und nahe München.